Hintergrund

Ich bin in Deutschland aufgewachsen und kam als jugendliche nach Schweden um Schwedisch zu lernen und bin für immer geblieben. Nach dem Abitur habe ich lange Zeit in der Pflege gearbeitet und war viele Jahre zu Hause mit meinen drei Kindern, die heute erwachsen sind. Während dieser Jahre wuchs der Wunsch, meine Sprachkenntnisse auch beruflich einzusetzen. Deshalb begann ich an der Universität Umeå Germanistik, Schwedisch und nordische Sprachen sowie Literaturwissenschaft zu studieren. 1998 startete ich dann meine Übersetzungsfirma TransGermaLit.

 

Vermittler zwischen zwei Kulturen

Die Kindheit in Deutschland zusammen mit den vielen Jahren in Schweden haben zu einem guten Gespür für die unterschiedlichen Ausdrucksweisen in beiden Sprachen und Kulturen geführt. Ich verfüge über ein Feingefühl für sprachliche Nuancen und kann dieses sowohl ins Deutsche als auch ins Schwedische übertragen. Darüber hinaus besitze ich wichtige Kenntnisse über die beiden Kulturen und deren Menschen.

Diese Kompetenz ist mein Werkzeug zwischenmenschliche Kommunikation in unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen zu ermöglichen bzw. erleichtern. Hinzu haben mir die vielen Jahre in der Pflege eine gute Menschenkenntnis gebracht, die mir stets eine unschätzbare und unentbehrliche Hilfe ist bei Begegnungen mit vielen verschiedenen Menschen bei Übersetzungs- und vor allem Dolmetsch-aufträgen.

Während des Studiums und der Forscherausbildung habe ich Übersetzungs- und Dolmetschaufträge in vielen verschiedenen Bereichen ausgeführt. Ich habe z.B. Bellletristik, Poesie, Geschäftsbriefe, Verträge, Gerichtsprotokolle und Tourismusbroschüren übersetzt. Meine Dolmetschaufträge fanden hauptsächlich in sozialen Zusammenhängen wie Schulen, Behörden und Krankenhäusern statt.

 

Dr. phil. in Sprachwissenschaft

Anfang 2009 habe ich an der Universität Umeå in Sprach-wissenschaft promoviert, mit Fokus auf Übersetzung und Übersetzungstheorien. In meiner Abhandlung "Tageslichtfreude und Buchstabenangst" werden nahezu 1000 Wortbildungenan alysiert, die Harry Martinson beim Schreiben der beiden Romane "Die Nesseln blühen" (Nässlorna blomma) und "Der Weg nach Glockenreich" (Vägen till Klockrike) kreierte. Außerdem wird die Gleichwertigkeit der Übersetzungen in Bezug auf Form, Inhalt und Funktion untersucht. Die Verfasserintention spielt hier eine wichtige Rolle, da Harry Martinson mit seinem poetischen Stil und den vielen Wortschöpfungen bestimmte Absichten verfolgte.